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Potsdamer Platz
10785 Berlin – Tiergarten

Barrierefrei, Behinderten-WC’s in einigen Geschäften, Aufzug voll zugänglich, separater Eingang für Rollstuhlfahrer mit Rampe vorhanden, Parkmöglichkeiten mit Behindertenparkplätze sind vorhanden

Im Allgemeinen kann man den Potsdamer Platz schon wegen des hohen Verkehrsaufkommens mit 35 000 Besucher täglich nur bedingt als barrierefrei einstufen. Wir empfehlen einen Rundgang oder Besuch einzelner Sehenswürdigkeiten nur mit Begleitperson.

Die Hauptstraßen verfügen über taktile und akustische Ampelanlagen. Die Bordsteine sind an allen Hauptstraßen sowie auch an den Nebenstraßen abgesenkt, so dass es kein Problem darstellt alle Ziele zu erreichen.

Alle Bahnhöfe am Potsdamer Platz sind barrierefrei. Ein direkter Übergang zwischen S- und U-Bahn ist nicht geplant. Die Busse fahren im 10-Minuten-Takt und sind barrierefrei. Achtung: Hinter den Bushaltestellen befindet sich ein Fahrradweg! Beim Ausstieg aus dem Bus ist die Bushaltestelle sowie die Säulen der BVG und das Halteschild zu beachten.

Öffentliche Toiletten:
Potsdamer Platz Arkaden (WC’s befinden sich im UG und OG und sind behindertengerecht)
In einigen der ansässigen Geschäfte und Einrichtungen sind behindertengerechte Toiletten vorhanden.

Verkehrsverbindungen:


RE3 Lutherstadt Wittenberg, Hauptbahnhof – Stralsund, Hauptbahnhof,
RE4 Ludwigsfelde, Bahnhof – Rathenow, Bahnhof,
RE5 Stralsund, Hauptbahnhof – Wünsdorf-Waldstadt, Bahnhof

RB10 S-Bahnhof Südkreuz – Nauen, Bahnhof, Bahnhof Potsdamer Platz

Symbolbild S-Bahn
S1 Wannsee – Oranienburg,
S2 Blankenfelde – Bernau,
S25 Teltow Stadt – Hennigsdorf, Bahnhof Potsdamer Platz

Symbolbild U-Bahn
U2 Pankow – Ruhleben, Bahnhof Potsdamer Platz

Symbolbild Metrobus
M41 Sonnenallee / Baumschulenstraße – S + U-Bahnhof Hauptbahnhof,
M48 S + U-Bahnhof Alexanderplatz – Zehlendorf / Busseallee, Haltestelle S + U-Bahnhof Potsdamer Platz

M85 S-Bahnhof Lichterfelde-Süd – S + U-Bahnhof Hauptbahnhof, Haltestelle S-Bahnhof Potsdamer Platz / Voßstraße

Symbolbild Bus
200 S + U-Bahnhof Zoologischer Garten – Prenzlauer Berg / Michelangelostraße,
347 S + U-Bahnhof Warschauer Straße – Stralau / Tunnelstraße, Haltestelle S + U-Bahnhof Potsdamer Platz

Mehrere Tausend Parkplätze stehen den Autofahrern zur Verfügung in Untergeschossen und verschiedenen Parkhäusern. Die Parkhäuser sind vom ADAC empfohlen und verfügen über Behindertenparkplätze sowie Frauenparkplätze. Das Parkhaus ist 24 Stunden für Besucher geöffnet.

Das Parken im Parkhaus kostet von Montag bis Samstag zwischen 5:00 und 20:00 Uhr 1,00 € für die erste, 1,50 € für die zweite und dritte und 2,00 € für jede weitere angefangene Stunde. Montags bis Samstags zwischen 20:00 Uhr und 5:00 Uhr sowie Sonn- und Feiertags gilt der Kulturtarif zu 1,00 € pro angefangene Stunde.

Sehenswerte Highlights direkt auf dem Potsdamer Platz:

Drei Gebiete mit Dutzenden von neu errichteten Gebäuden beherrschen den Potsdamer Platz:

Quartier Potsdamer Platz mit dem Haus Huth, den Potsdamer Platz Arkaden, das Mandala Hotel sowie den Grand Hyatt, dem Bluemax, dem Cinemaxx, dem Adagio, dem Theater am Potsdamer Platz, dem Belle et Fou und dem Kollhoff-Tower mit dem Panoramapunkt (Aussichtsplattform)
Sony Center mit dem Filmmuseum, das Cine Star IMAX, dem Legoland und dem Sony Style Store
Beisheim Center mit dem Ritz-Carlton, Marriott, eleganten Bürokomplexen sowie in der Berliner Freiheit die verschiedenen Lifestyle – Shops

In den 20iger Jahren war der Potsdamer Platz bereits das unbestrittene Zentrum Berlins mit der ersten Verkehrsampelanlage und voll pulsierendem Leben. Nach dem Zweiten Weltkrieg war nichts mehr von dem einstigem Glanz zu sehen, der Platz war ein einziges Trümmerfeld. Ein Trümmergrundstück sollte er auch für lange Zeit bleiben. Die Berliner Mauer teilte nicht nur die Stadt sondern auch den Potsdamer Platz in zwei Hälften.

Nach der Wiedervereinigung wurde der Platz zu einer riesigen Großbaustelle und kein normaler Bürger vermochte sich vorzustellen was dort wohl so entstehen würde. Deshalb gab es später dann wohl auch die Tage der offenen Baustelle, man wollte uns die Möglichkeit geben, mal etwas zu kiebitzen, um eventuell zu ermessen was da am entstehen war. Aber so viel Phantasie hatte wohl kaum jemand.

Heute – etwa 20 Jahre später – ist aus der Großbaustelle ein völlig neu konzipierter Platz geworden. der nun wieder im Blickpunkt der Stadt steht. Er hat zwar nicht mehr die Betriebsamkeit der 20iger Jahre. aber er ist doch zu einer Touristenattraktion geworden und auch die Berliner freunden sich mehr oder weniger mit dem neu gestalteten Platz an.

Der Potsdamer Platz war das größte innerstädtische privatwirtschaftliche Bauvorhaben Europas. In nur vier Jahren Bauzeit von 1994 – 1998 entstanden 19 Gebäude, 10 Straßen und 2 Plätze, ein komplettes Stadtquartier. Der in der Planungsphase entwickelte Nutzungsmix aus 50 % Büros, 20 % Wohnungen und 30 % Gastronomie, Hotels und Urban-Entertainment führte zu einem attraktiven und lebendigen Stadtviertel. Masterplaner war der italienische Architekt Renzo Piano, der zusammen mit Christoph Kohlbecker, Arata Isozaki, Hans Kollhoff, Ulrike Lauber, Wolfgang Wöhr, Josè Raphael Moneo und Richard Rogers das Quartier plante.

Kinos, Theater, Geschäfte und Luxushotels sind rund um den Platz angesiedelt. An Restaurants aller Art fehlt es natürlich auch nicht, von gutbürgerlich bis Sternrestaurant ist alles vertreten. Sogar an ein Spielcasino hat man gedacht und wer sein Geld lieber anders ausgibt, findet dazu beispielsweise auch in den Potsdamer Platz Arkaden die Möglichkeit. Auch für Kinder wird einiges an Programmen zum Beispiel im Sony-Center geboten. Ganz in der Nähe ist auch ein überdachtes Legoland-Center.

Architektur

Das Quartier Potsdamer Platz ist das Ergebnis umfangreicher Wettbewerbe, Entwürfe und Planungen. Die 19 Gebäude auf dem Daimler Areal sind nach Entwürfen eines internationalen Architektenteams unter der Leitung des Italieners Renzo Piano entstanden. Renzo Piano wollte ein europäisches Stadtquartier schaffen und prägte das Gesicht des Areals, unter anderem durch die von ihm entworfenen Terracotta-Fassaden.

Ökologie

Das Projekt Potsdamer Platz wurde von Anfang an von Bauökologen betreut. Sowohl für die Zeit während des Baus als auch für den Betrieb der Gebäude nach Fertigstellung wurde ein begleitendes ökologisches Konzept entwickelt und umgesetzt. Gesundheits- und umweltgerechte Baustoffe wurden verwendet, Energieverbrauch und Schadstoffausstoß minimiert. Wesentlicher Punkt während der Bauzeit war die Umsetzung des Konzeptes der Baulogistik durch die Gründung der Baulog und Abwicklung sämtlichen Baustellenverkehrs via Schiene. Damit wurde die Lärm- und Schadstoffbelastung für die Stadt so gering wie möglich gehalten.

End- und Versorgungssystem (unterirdisch)

Die Belieferung der Gebäude im Quartier am Potsdamer Platz erfolgt unterirdisch, um die Straßen frei von Lieferverkehr zu halten. Die Lieferfahrzeuge erreichen das zentrale Versorgungszentrum im Bereich des 4. Untergeschosses unter dem Marlene-Dietrich-Platz über die Einfahrt des B 96-Straßentunnels. Das Ver- und Entsorgungszentrum verfügt auf 4500 qm über 15 Rampenplätze für die Anlieferung durch LKWs. Bis zu 260 Fahrzeuge können hier täglich be- und entladen werden. Die Waren werden unterirdisch mit Elektroautos oder Hubwagen zu den einzelnen Gebäuden gebracht. Auch die Entsorgung von Müll wird hier zentral vorgenommen.

Wegbeschreibung für Blinde und Sehbehinderte

• Zur Zeit nicht vorhanden

Wegbeschreibung für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte

• Zur Zeit nicht vorhanden

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