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10178 Berlin-Mitte

Verkehrsverbindungen:


RE1 Magdeburg, Hauptbahnhof – Frankfurt (Oder),
RE2 Ostbahnhof (Berlin) – Wittenberge,
RE7 Dessau / Hauptbahnhof – Wünsdorf-Waldstadt,
RB14 Nauen – Flughafen Berlin-Schönefeld, Bahnhof Alexanderplatz

Symbolbild S-Bahn
S3 Erkner – Ostbahnhof,
S5 Straußberg Nord – Westkreuz,
S7 Ahrensfelde – Potsdam Hauptbahnhof,
S75 Wartenberg – Spandau,
S9 Flughafen Berlin Schönefeld – Spandau, Bahnhof Alexanderplatz

Symbolbild U-Bahn
U2 Pankow – Ruhleben,
U5 Hönow – Alexanderplatz,
U8 Wittenau – Hermannstraße, Bahnhof Alexanderplatz

Bildsymbol Metrotram
M2 Heinersdorf – S + U-Bahnhof Alexanderplatz, Haltestelle S + U-Bahnhof Alexanderplatz

Symbolbild Metrobus
M48 Zehlendorf / Busseallee – S + U-Bahnhof Alexanderplatz, Haltestelle S + U-Bahnhof Alexanderplatz

Symbolbild Bus
100 S + U-Bahnhof Zoologischer Garten – S + U-Bahnhof Alexanderplatz,
200 S + U-Bahnhof Zoologischer Garten – Prenzlauer Berg,
248 S-Bahnhof Südkreuz – S-Bahnhof Ostbahnhof, Haltestelle S + U-Bahnhof Alexanderplatz

Das Nikolaiviertel

Das Nikolaiviertel ist eine gelungene Mischung von Kultur-, Gastronomie-, Geschichts- und Einkaufserlebnis

Das Nikolaiviertel an der Spreeinsel ist eine Art Freilichtmuseum des zerstörten Alt-Berlin. Beherrscht wird das kleine, von zahlreichen Cafés und Restaurants durchzogene Quartier durch die Nikolaikirche. Dieses älteste erhaltene Bauwerk Berlins beherbergt heute ein Museum zum mittelalterlichen Berlin. Der ursprüngliche Bau, der teilweise in dem neuen Kirchenhaus des 15. Jahrhunderts erhalten ist, stammte aus dem Jahr 1230. Das neogotische Turmpaar wurde 1878 errichtet. Erst 1981 wurde die völlig ausgebrannte Ruine wieder aufgebaut.
Im Nikolaiviertel, zwischen Spree, Berliner Rathaus und Mühlendamm gelegen, wurden 1981 bis 1987 etliche historische Häuser aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert, welche ursprünglich woanders standen, rekonstruiert. Etwa das Ephraim-Palais am Mühlendamm, ein bedeutender Bürgerpalast aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Auch die Gerichtslaube an der Poststraße ist eine Kopie. Originalgetreu rekonstruiert wurde der Gasthof Zum Nussbaum an der Propststraße, welcher ursprünglich im Jahre 1507 erbaut wurde. Am Nikolaikirchplatz stehen das Wohnhaus von Gotthold Ephraim Lessing aus dem 17. Jahrhundert und mit dem Knoblauchhaus, Poststraße 23, das älteste Wohnhaus.
Georgbräu

Es handelt sich um eine urige Kleinbrauerei im Nikolai-Viertel, Der Vorplatz bietet einen großen Biergarten. Das Haus selbst ist groß und besteht aus mehreren mehrseitig miteinander verbundenen Räumen. Viel dunkles Holz und ein langer Tresen erinnern ein wenig an einen Irish Pub. Dazu kommen die für Brauereien typischen kupfernen Kessel in der Schankstube.
Zum Nußbaum

Das Gebäude in der Fischerstr. 21 wurde laut Inschrift am Kellereingang schon 1507 erbaut. Bis 1943 stand es hier als eines der ältesten Giebelhäuser der Fischerinsel. Solche Giebelhäuser durften nach feuerpolizeilicher Bestimmung in späterer Zeit nicht mehr gebaut werden, an ihre Stelle traten traufenständige Häuser.

Bis zu seiner Zerstörung im Jahr 1943 beherbergte das Gebäude eine traditionsreiche Gaststätte, die ihren Namen durch einen im Vorgarten stehenden Nußbaum erhielt. Sie war beliebte Endstation vieler Kremserfahrten durch Berlin und dies auch deshalb, weil hier jeder Kutscher für die Ablieferung seiner Fahrgäste ein Freibier erhielt. Bekannt wurde die Gaststätte darüberhinaus durch Stammgäste wie Heinrich Zille, Otto Nagel und die Sängerin Claire Waldoff. Von Zille und Nagel ist das Haus des öfteren gezeichnet worden und eine reiche Sammlung originaler Milieubilder von Zille hing früher im Gastraum des Gebäudes.
Ein Foto des ehemaligen Preußischen Messbildarchivs von 1925 gibt einen Eindruck dieses lokal- und kulturgeschichtlich interessanten Hauses. Nach ihm wurde 1987 das Gebäude in der neu angelegten Probstraße als Haus Nr. 6/7 rekonstruiert.
Nikolaikirche

Die Nikolaikirche ist die älteste Kirche Berlins. Sie befindet sich in Berlin-Mitte im Nikolaiviertel zwischen Spandauer Straße, Rathausstraße, Spree und Mühlendamm. Die Nikolaikirche ist heute ein zur Stiftung Stadtmuseum Berlin gehörendes Museum, in dem auch regelmäßig Konzerte stattfinden. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche bis auf die Außenwände zerstört, dann ab 1981 nach alten Zeichnungen und Plänen mit zwei Türmen vollständig wieder aufgebaut. Heute dient die Kirche als Museum und Konzertraum. Ihre großartige Akustik wird von Kennern geschätzt. Hörenswert ist auch das aus 41 Glocken bestehende Glockenspiel, welches beim Wiederaufbau ab 1981 im Turm installiert wurde. Die Dauerausstellung in der Kirche dokumentiert ihre Baugeschichte und die Geschichte einiger mit ihr verbundener Persönlichkeiten.
Rolandufer

Den Namen hat das Ufer von der Rolandfigur, die vor dem Märkischen Museum auf der gegenüberliegenden Spreeseite liegt. Am Rolandufer wohnt niemand, es führt aber doch an einigen markanten Bauwerken vorbei. Die Berliner Münze, die Botschaft der Niederlande und die Bundesgeschäftsstelle vom Sozialverband Deutschland. Eigentlich liegen die Gebäude eher an der Stralauer Straße, jedoch ist der Weg am Ufer, welches die Rückfront der Stralauer Straße bildet, wesentlich ruhiger.
Mühlendammschleuse

Eine von vielen Schleusen der Berliner Gewässer ist die Mühlendammschleuse. An einem schönen sonnigen Tag, ist es sehr entspannend, auf einer Bank sitzend die Boote Fluss aufwärts und Fluss abwärts fahren zu sehen.

Wegbeschreibung für Blinde und Sehbehinderte

• Zur Zeit nicht vorhanden

Wegbeschreibung für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte

• Zur Zeit nicht vorhanden

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