Zielmobil > Tourismus > Kulturforum-Ensemble > Gedenk- und Informationsort T4 im Kulturforum

Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen “Euthanasie” – Morde

Tiergartenstraße 4
10785 Berlin – Tiergarten

Internet: www.t4-denkmal.de

Träger: 

Der Träger für Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen “Euthanasie” – Morde ist die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas.

Barrierefreie Toiletten sind in vielen Einrichtungen vorhanden. Die Aufzüge sind voll zugänglich (Personal ansprechen). Ein separater Eingang mit Rampe für Rollstuhlfahrer ist vorhanden. Parkmöglichkeiten mit Behindertenparkplätze sind vorhanden. Auf dem Gelände der Philharmonie und der St. Matthäus Kirche stehen begrenzt Parkplätze zur Verfügung. Am Potsdamer Platz stehen mehrere Tausend Parkplätze den Autofahrern zur Verfügung in Untergeschossen und verschiedenen Parkhäusern. Die Parkhäuser sind vom ADAC empfohlen und verfügen über Behindertenparkplätze und Frauenparkplätze. Die Parkhäuser sind durchgehend geöffnet.

Öffnungszeiten: Der Gedenk- und Informationsort ist Tag und Nacht frei zugänglich.

Verkehrsverbindungen:

Symbolbild Metrobus 
M41 Sonnenallee / Baumschulenstraße – S + U-Bahnhof Hauptbahnhof, Haltestelle Philharmonie

Symbolbild Bus
200 S + U-Bahnhof Zoologischer Garten – Prenzlauer Berg / Michelangelostraße, Haltestelle Philharmonie

Das Gedenk- und Informationsort

Geschichte

Aktion T4, E-Aktion ist der Name des Programms, das in der Zeit des Nationalsozialismus in den Jahren 1939-1944, zur physischen „Beseitigung wertloser Leben“ aufgelegt war. Im Rahmen dieser Aktion wurden Patienten mit Schizophrenie, Epileptiker, Demenzerkrankte, oder auch Menschen mit Gehirnentzündungen oder bestimmten angeborenen Entwicklungsstörungen, ermordet. Es wird geschätzt, dass im Rahmen dieses Programms in den Jahren 1940-1941 70.273 kranke und behinderte Personen ermordet wurden.

Von April 1941 wurde das Programm auf kranke und behinderte Häftlinge erweitert. Aktion T4 war der erste Massenmord an der Bevölkerung durch den nationalsozialistischen Staat.

Die Abkürzung T4 für diese Euthanasie-Aktion bezieht sich auf die Adresse der Zentraldienststelle in Tiergarten 4.

Gedenksort

Für die Opfer der Euthanasie wurde in der Tiergarten-Straße im jahr 1986 eine Gedenkstätte eingerichtet. Das Mahnmal besteht aus zwei großen gebogenen Stahlplatten von Richard Serra. Ihr ursprünglicher Name von Serra war Berlin Curves. Eine Inschrift des Senats zur Information in einer Gedenkplatte auf dem Weg daneben.

Im August 2014 wurde auf dem nordwestlichen Vorplatz der Philharmonie der zentrale “Gedenk- und Informationsort T4” eröffnet.
Das Manmal wurde von der Architektin Ursula Wilms, dem Künstler Nikolaus Koliusis und dem Landschaftsarchitekten Heinz W. Hallmann gestaltet.

Auf einer 21 Meter auf 42 Meter großen zur Mitte leicht geneigten dunklen Parallelogrammfläche aus anthrazitgefärbtem Betonbelag, verläuft eine transparente blaue, 24 Meter lange und 2,6 Meter hohe leuchtend blaue Glaswand.

Die ist Blau wie der Himmel und symbolisiert eine Trennung und Isolierung den psichisch kranken Menschen von Rest der Gesellschaft uns steht für die Opfer der Vernichtungsaktion.

Symbolbild Metrobus 
M41 Richtung Sonnenalle / Baumschulenstraße, Haltestelle Philharmonie

Symbolbild Bus
200 Richtung S + U-Bahnhof Zoologischer Garte, Haltestelle Philharmonie

Die Entfernung von der Haltestelle bis zum “Gedenk- und Informationsort T4“ beträgt etwa 90 Meter.

Nach dem Ausstieg 90 Grad links und zehn Meter geradeaus auf Gehwegplatten mit Orientierung am BVG-Wartehäuschen rechts und der Bordsteinkante links bis zu einer Feuerwehrzufahrt. Die Bordsteinkante verläuft nicht geradlinig. Jetzt die drei Meter breite Zufahrt überqueren und 90 Grad rechts. Danach zehn Meter geradeaus auf Gehwegplatten bis zur einer etwa 20 Zentimeter hohen Steinkante, die eine erhöhte Rasenfläche umsäumt. Hier 90 Grad links. Danach etwa 25 Meter geradeaus auf Gehwegplatten mit Orientierung an der Steinkante rechts. Links befindet sich die Skulptur von Richard Serra. Diese Skulptur besteht aus zwei fast senkrecht und frei stehenden, gebogenen Stahlplatten, die einen schmalen Durchgang bilden. An der Ecke der Steinkante angekommen 90 Grad rechts und acht Meter geradeaus. Nun 90 Grad links und acht Meter geradeaus mit Orientierung an der Steinkante links. Danach 90 Grad rechts. Links auf dem Boden befindet sich eine Gedenktafel für die Opfer der Euthanasie Morde. Standort: Gehweg an der Tiergartenstraße.

Ab hier etwa 35 Meter geradeaus auf Gehwegplatten mit Orientierung an der Steinkante rechts bis zu deren Ende gehen und 90 Grad rechts.  Standort: nördlicher Eingang zum “Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen “Euthanasie” – Morde”. Der 250 Zentimeter breite und etwa 42 Meter lange Weg ist mit kleinen Gehwegplatten aus Beton sowie einem Blindenleitstreifen versehen. Er wird rechts durch eine Steinkante einer Rasenfläche begrenzt und links durch einen L-förmigen, auf den Kopf gestellten polierten Granit. Er ist etwa 90 Zentimeter hoch und erinnert an ein verlängertes, in Richtung Gehweg geneigtes Stehpult. Auf diesem etwa 25 Meter langen Leseband werden unter Plexiglas Biografien von “Euthanasie”-Opfern aufgezeigt. Die Ausstellung soll einen kurzen Einblick in die “T4-Aktion” der Nazis verschaffen.  Anfang und Ende des Lesebandes beschließen jeweils ein Monitor, der mit Audioinformationen ausgestattet ist. Die Bedienknöpfe sind mit Brailleschrift versehen. Zu finden sind die Monitore durch Aufmerksamkeitsfelder im Blindenleitsystem. Dafür acht Meter geradeaus auf Gehwegplatten mit Orientierung am Leitstreifen und 90 Grad links. Standort: Beginn des etwa 25 Meter langen Informationspultes.

Zurück zur Auswahl Wegbeschreibungen
Seitenanfang

Symbolbild Bus
200 Richtung Prenzlauer Berg / Micheangelostraße, Haltestelle Philharmonie

Die Entfernung von der Haltestelle bis zum “Gedenk- und Informationsort T4” beträgt etwa 130 Meter.

Nach dem Ausstieg einem Meter vor und 90 Grad links. Dann 8 Meter geradeaus auf Gehwegplatten mit Orientierung am Mosaikpflaster links die Herbert-von-Karajan-Straße entlang. Jetzt 90 Grad links. Eine Ampelanlage ist nicht vorhanden, der Autoverkehr hält sich jedoch in Grenzen. Die Überquerung erfolgt in zwei Phasen. Auf zwölf Meter Fahrbahn und eine drei Meter breite Mittelinsel folgen zwölf Meter Fahrbahn. Nach der Überquerung 90 Grad links und zehn Meter geradeaus auf Gehwegplatten mit Orientierung am BVG-Wartehäuschen rechts und der Bordsteinkante links bis zu einer Feuerwehrzufahrt. Die Bordsteinkante verläuft nicht geradlinig. Jetzt die drei Meter breite Zufahrt überqueren und 90 Grad rechts. Danach zehn Meter geradeaus auf Gehwegplatten bis zur einer etwa 20 Zentimeter hohen Steinkante, die eine erhöhte Rasenfläche umsäumt. Hier 90 Grad links. Danach etwa 25 Meter geradeaus auf Gehwegplatten mit Orientierung an der Steinkante rechts. Links befindet sich die Skulptur von Richard Serra. Diese Skulptur besteht aus zwei fast senkrecht und frei stehenden, gebogenen Stahlplatten, die einen schmalen Durchgang bilden. An der Ecke der Steinkante angekommen 90 Grad rechts und acht Meter geradeaus. Nun 90 Grad links und acht Meter geradeaus mit Orientierung an der Steinkante links. Danach 90 Grad rechts. Links auf dem Boden befindet sich eine Gedenktafel für die Opfer der Euthanasie Morde.  Standort: Gehweg an der Tiergartenstraße.

Ab hier etwa 35 Meter geradeaus auf Gehwegplatten mit Orientierung an der Steinkante rechts bis zu deren Ende gehen und 90 Grad rechts. Standort: nördlicher Eingang zum Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen “Euthanasie” – Morde.

Der 250 Zentimeter breite und etwa 42 Meter lange Weg ist mit kleinen Gehwegplatten aus Beton sowie einem Blindenleitstreifen versehen. Er wird rechts durch eine Steinkante einer Rasenfläche begrenzt und links durch einen L-förmigen, auf den Kopf gestellten polierten Granit. Er ist etwa 90 Zentimeter hoch und erinnert an ein verlängertes, in Richtung Gehweg geneigtes Stehpult. Auf diesem etwa 25 Meter langen Leseband werden unter Plexiglas Biografien von “Euthanasie”-Opfern aufgezeigt. Die Ausstellung soll einen kurzen Einblick in die “T4-Aktion” der Nazis verschaffen. Anfang und Ende des Lesebandes beschließen jeweils ein Monitor, der mit Audioinformationen ausgestattet ist. Die Bedienknöpfe sind mit Brailleschrift versehen. Zu finden sind die Monitore durch Aufmerksamkeitsfelder im Blindenleitsystem. Dafür acht Meter geradeaus auf Gehwegplatten mit Orientierung am Leitstreifen und 90 Grad links. Standort: Beginn des etwa 25 Meter langen Informationspultes.

Zurück zur Auswahl Wegbeschreibungen
Seitenanfang

Symbolbild Metrobus 
M41 Richtung Sonnenalle / Baumschulenstraße, Haltestelle Philharmonie

Symbolbild Bus
200 Richtung S + U-Bahnhof Zoologischer Garte, Haltestelle Philharmonie

Die Entfernung von der Haltestelle bis zum “Gedenk- und Informationsort T4“ beträgt etwa 180 Meter.

Nach dem Ausstieg links und etwa 50 Meter geradeaus die Herbert-von-Karajan-Straße entlang bis zur Tiergartenstraße. Hier rechts und etwa 50 Meter geradeaus die Tiergartenstraße entlang und rechts.
Standort: nördlicher Eingang zum Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen “Euthanasie” – Morde.

Zurück zur Auswahl Wegbeschreibungen
Seitenanfang

Symbolbild Bus
200 Richtung Prenzlauer Berg / Micheangelostraße,Haltestelle Philharmonie

Die Entfernung von der Haltestelle bis zum “Gedenk- und Informationsort T4“ beträgt etwa 130 Meter.

Nach dem Ausstieg links und etwa 30 Meter geradeaus die Herbert-von-Karajan-Straße entlang bis zur Tiergartenstraße. Hier rechts und die Herbert-von-Karajan-Straße überqueren. Danach etwa 50 Meter geradeaus die Tiergartenstraße entlang und rechts. Standort: nördlicher Eingang zum Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“ – Morde.

Zurück zur Auswahl Wegbeschreibungen
Seitenanfang

Related Posts

Leave a Reply