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Alexanderplatz

10178 Berlin-Mitte

Der Alexanderplatz ist seit seiner Neugestaltung fast völlig barrierefrei. Im Bahnhof befinden sich zurzeit 5 Aufzüge. Der Bahnhof verfügt über ein Blindenleitsystem. Eine Wall WC-Anlage ist vorhanden und kann von 09.00 Uhr bis 22.00 Uhr genutzt werden. Parkplätze sind im Parkhaus des Park Inn, dem Parkhaus der Rathaus-Passagen und weiteren öffentlichen Parkhäusern vorhanden. Barrierefreie Telefonsäulen sind vorhanden. Die kreuzenden Straßenbahnschienen sind durch Riffelplatten im Straßenbelag als Abgrenzung gekennzeichnet, so dass ein Sicherheitsabstand zu den Zügen gewahrt werden kann. Barrierefreier Zugang ist abhängig von den einzelnen Objekten.

Verkehrsverbindungen:


RE1 Magdeburg, Hauptbahnhof – Frankfurt (Oder),
RE2 Ostbahnhof (Berlin) – Wittenberge,
RE7 Dessau, Hauptbahnhof – Wünsdorf-Waldstadt,
RB14 Nauen, Bahnhof – Flughafen Berlin-Schönefeld, Bahnhof Alexanderplatz

Symbolbild S-Bahn
S3 Erkner – Ostbahnhof,
S5 Straußberg Nord – Westkreuz,
S7 Ahrensfelde – Potsdam Hauptbahnhof,
S75 Wartenberg – Spandau,
S9 Flughafen Berlin Schönefeld – Spandau, Bahnhof Alexanderplatz

Symbolbild U-Bahn
U2 Pankow – Ruhleben,
U5 Hönow – Alexanderplatz,
U8 Wittenau – Hermannstraße, Bahnhof Alexanderplatz

Bildsymbol Metrotram
M2 Heinersdorf – S + U-Bahnhof Alexanderplatz, Haltestelle S + U-Bahnhof Alexanderplatz

Symbolbild Metrobus
M48 Zehlendorf, Busseallee – S + U-Bahnhof Alexanderplatz, Haltestelle S + U-Bahnhof Alexanderplatz

Symbolbild Bus
100 S + U-Bahnhof Zoologischer Garten – S + U-Bahnhof Alexanderplatz,
200 S + U-Bahnhof Zoologischer Garten – Prenzlauer Berg,
248 S-Bahnhof Südkreuz – S-Bahnhof Ostbahnhof, Haltestelle S + U-Bahnhof Alexanderplatz

Das Alexanderplatz – Ensemble

Mit Weltzeituhr und Fernsehturm ist der Alexanderplatz einer der interessantesten Plätze Berlins

Der Alexanderplatz bietet außer seinen Sehenswürdigkeiten auch eine Vielzahl an Shoppingmöglichkeiten, wie zum Beispiel das ALEXA, die Galeria Kaufhof und diverse andere Einkaufsmöglichkeiten wie Boutiquen, einen großen Elektronik-Fachmarkt, sowie auch Lebensmittelgeschäfte um den täglichen Bedarf zu decken. Unter anderem befindet sich auf dem Alexanderplatz mit dem CUBIX eines der größten Kinos Berlins. Im Bahnhof sind diverse gastronomische Einrichtungen untergebracht. In den Rathaus-Passagen bleiben keine kulinarischen oder Modewünsche offen. Auch rund um den Fernsehturm wird man durch gastronomische und auf Tourismus ausgerichtete Läden angelockt.

Geschichte

Ende des 13. Jahrhunderts wurde vor dem Oderberger Tor ein Spital mit einer dem heiligen Georg geweihten Kapelle eingerichtet. Erstmalig aktenkundig wurde der Alexanderplatz als Stauraum vor dem Oderberger Tor in der mittelalterlichen Stadtbefestigung Berlins. Vor diesem Tor – später Georgentor und seit der Krönung des Kurfürsten von Brandenburg zum König Friedrich I. in Preußen im Jahre 1701 Königstor genannt – mussten die Fahrzeuge, die über die Bernauer, die Prenzlauer und die Oderberger Straße nach Berlin kamen, auf ihre Abfertigung für die Einfahrt in die Stadt warten.

Der Platz entwickelte sich zum Viehmarkt, zu dem in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ein Wollmarkt hinzukam. Bis zu Beginn des 19ten Jahrhunderts war er als Ochsenplatz/Ochsenmarkt bekannt. Ab Ende des 18. Jahrhunderts nannte man ihn auch ‘Paradeplatz’ , da dort, wie an so vielen Plätzen Berlins, Exerzierübungen der Streitkräfte stattfanden.

Zu Ehren des russischen Zaren Alexander, der im Frühjahr 1805 Berlin einen Staatsbesuch abhielt, bekam der “Alex” , wie ihn die Berliner seitdem im Volksmund nennen, seinen heutigen Namen.

Im Jahre 1882, also in Zeiten der großen Stadterweiterung nach Aufstellen des neuen großen Bebauungsplanes durch James Hobrecht 1862, wurde der Bahnhof für die Stadt- und Fernbahn gebaut. 1913 erweiterte man den Knotenpunkt um einen U-Bahnhof, der große Pläne vermuten ließ.

1929 wurde der Platz endgültig dem Verkehr übergeben. Der Platz erhielt seine Eigenschaft als Verkehrsknotenpunkt. Es entstanden das Alexander- und Berolinahaus von Peter Behrens, zwei charakteristische Bauten, die uns nach dem 2. Weltkrieg durch Rekonstruktion zu DDR Zeiten erhalten geblieben sind.

Heute dominieren Neubauten den Platz. Das 30stöckige, rund 120 m hohe Hotel “Stadt Berlin” (1970), heute “Park Inn” , das 13geschossige “Haus des Lehrers” (1964 erster Neubau nach 1945 am Alex), der Kuppelbau der Kongreßhalle und das 18geschossige “Haus des Reisens” umschließen heute den Platz, auf dem 1969 das wohl für den Ort bedeutendste und höchste Bauwerk, der Berliner Fernsehturm errichtet wurde.

Der “Brunnen der Völkerfreundschaft” , 1969 von Walter Womacka geschaffen, und die im gleichen Jahr von Erich John aufgestellte “Weltzeituhr” sind sicher die bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Platzes.

Auf dem Alexanderplatz befinden sich unter anderem der bekannte Neptunbrunnen, die St. Marienkirche und das Berliner oder auch Rote Rathaus.
Sightseeing-Touren

An dieser Stelle möchten wir ihnen zwei Sightseeing-Touren vorschlagen um ihnen die Berliner Mitte näher zu bringen.

Hinweis: Beide Touren sind koppelbar.

Unsere Empfehlung ist ausgelegt für Rollstuhlfahrer, gehbehinderte oder mobilitätseingeschränkte Menschen und gegebenenfalls auch für Sehbehinderte. Blinde Personen sollten diese Tour in jedem Fall mit Begleitung in Angriff nehmen.

Route Tour 1

Die Route startet am Brunnen der Völkerfreundschaft, vorbei an der Weltzeituhr bis zum Fernsehturm. Von dort am Neptunbrunnen und der St. Marienkirche vorbei bis zum Roten Rathaus.

Sie bewegen sich weitestgehend hindernis- und treppenfrei auf dem gesamten Alexanderplatz.
Detaillierte Beschreibung der Tour1

Route Tour 2

Vom Roten Rathaus, evtl. unter Einbeziehung des Neptunbrunnens und der St. Marienkirche, zum Nikolaikirchplatz, dem Ephraim-Palais-Museum, am Knoblauchhaus vorbei, zum Lokal „Nußbaum“ , dem Zillemuseum, der Zille Destille, der Statue des heiligen Georg mit dem Georgbräu und dem Hanfmuseum. Von hieraus geht es wieder zurück zum Roten Rathaus.

Sie bewegen sich weitestgehend hindernis- und treppenfrei durch die historische Mitte Berlins.

Wegbeschreibung für Blinde und Sehbehinderte

• Zur Zeit nicht vorhanden

Wegbeschreibung für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte

• Zur Zeit nicht vorhanden

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